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Schweißen beschreibt eine dauerhafte Verbindung von zwei oder mehreren Teilen. Der Schweißvorgang wird durch Wärme oder Druck durchgeführt.
Dabei können Schweißzusatzmaterialien zum Einsatz kommen. Beim Metall schweißen mit Wärme, dem sogenannten Schmelzschweißverfahren, ist das Lichtbogenschweißen die verbreitetste Form. Dabei ist das Lichtbogenhandscheißen, auch Elektroden schweißen genannt, das simpelste Schweißverfahren.
Besonders beliebt ist das Schweißen mit Schutzgas. Die bekanntesten Formen sind WIG schweißen, MAG schweißen und MIG schweißen. Beim WIG-schweissen wird eine Wolframelektrode eingesetzt. Diese schmilzt beim Schweißen nicht ab. MIG und MAG schweißen unterscheidet sich durch das Schutzgas, was verwendet wird.
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In diesem Beitrag wollen wir die unterschiedlichen Schweißpositionen vorstellen und erklären. Die Themen Schweißstoß und Schweißnähte haben wir bereits im Blog behandelt.
Zu Beginn wollen wir klären, was "Schweißposition" eigentlich bedeutet. Von der Schweißposition spricht man, wenn man von der Stellung der Schweißnaht während des Schweißvorgangs redet. Die Position ist, neben dem Schweißstoß, ausschlaggebend für die Art der Schweißnaht. Anhängig von der Schweißposition muss der Schweißbrenner oder die Elektrode passend geführt werden.
Man kann sowohl Stumpfnähte als auch Kehlnähte in verschiedenen Schweißpositionen schweißen. Es ist möglich diese auf ebener Fläche oder im Bogen (z.B. ein Rohr) zu schweißen. Die angenehmste Schweißposition ist die Wannenposition. In dieser lässt sich eine Schweißung am einfachsten durchführen. Daher sollten Sie immer versuchen ihr Werkstück in Wannenlage zu bringen. Wenn Sie ein Rohr schweißen, ist eine leicht steigende Position ideal. Nicht immer kann man sich die Schweißposition aussuchen. Oftmals wird diese durch äußere Umstände vorgegeben, dann spricht man von einer Zwangslage.









Eine Schweißverbindung entsteht durch das Verschweißen von zwei oder mehr Teilen. Hierbei wird Hitze und/oder Druck genutzt. Zudem wird mit oder ohne Schweißzusatz gearbeitet. Der Bereich, an dem die Teile verschweißt werden, heißt Schweißstoß. Die Lage der Teile hat Einfluss auf den Stoßart. Diesr wiederum ist ausschlaggebend für den Schweißnahttyp, mit dem geschweißt wird.
Um in das komplexe Thema der Schweißverbindungen einzusteigen, wollen wir als erstes die verschiedenen Schweißstöße erklären. Wer sich damit bereits auskennt, kann gerne zum Blogbeitrag „Schweißnähte“ wechseln.
Beim Stumpfstoß liegen die Teile, die verschweißt werden sollen planeben. Das heißt, dass sie auf einer Ebene, direkt nebeneinander liegen.
Nahttyp: Wir können jede Stumpfnaht verwenden.

Überlappstoß nennen wir es, wenn die Teile sich überlappen. Hierbei können zwei Teile überlappen oder zwei Teile auf einer Ebene liegen und von einem dritten überlappt werden.
Nahttyp: Kehlnaht


Liegen die Teile parallel, flächig und bündig übereinander, sprechen wir von einem Parallelstoß.
Nahttyp: Kehlnaht oder Stumpfnaht


Beim Kreuzstoß (auch Doppel-T-Stoß), treffen zwei Teile jeweils im rechten Winkel auf ein drittes, senkrechtes Werkstück.
Nahttypen: Kreuztöße können durch Kehlnähte und auch durch Mischnähte wie HV (auch dopplete HV) oder HU Nähte entstehen.

Der Eckstoß wird der Schweißstoß genannt, bei dem die Schweißverbindung jeweils an den Kanten von zwei Teilen vorgenommen wird. Hierbei sind alle Winkel möglich.
Nahttypen: Kehlnähte und auch Mischnähte (vor allem als Gegennaht).


Werden Teile in einem anderen Winkel als einem 90° Winkel verbunden, sprechen wir von einem Schrägstoß.
Nahttypen: Kehlnähte und auch Mischnähte (vor allem als Gegennaht).

Ein Mehrfachstoß liegt vor, wenn mehr als drei Teile jeweils mit ihren Kanten aneinander liegen und verbunden werden.
Nahttypen: Kehlnähte und auch Mischnähte (vor allem als Gegennaht).


Wenn zwei gebogene Teile mit der jeweils gebogenen Seite (abgerundete Ecke) verschweißt wird, nennen wir diesen Schweißstoß Bördelstoß.
Nahttypen: Stumpfnähte


Die Schweißung beschreibt den Verbund mittels einer oder mehrerer Schweißnähte. Der Bereich, an dem die Teile verschweißt werden, wird Schweißstoß genannt. Dieser ist ausschlaggebend für den Schweißnahttyp, mit dem geschweißt wird. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag zum Thema Schweißstoß.
In diesem Beitrag wollen wir die bekanntesten Schweißnähte vorstellen. Zudem geben wir Beispiele, wann diese benutzt werden.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Stumpfnähten und Kehlnähten. Zudem gibt es Mischformen der beiden Nahttypen. Zum Beispiel können T-Stöße nicht nur durch Kehlnähte sondern auch durch HV (auch dopplete HV) oder HU Schweißnähte entstehen.
Stumpfnähte sind durchgeschweißte Nähte. Daher kommen I-Naht, V-Naht und U-Naht (beide in Wannenlage oder Quernaht) sowie DV-Naht oder DU-Naht in Frage. Der Nahttyp ist abhängig von Schweißverfahren und Blechdicke. Grundsätzlich werden Stumpfnähte immer dann verwendet, wenn Bleche planeben angeordnet sind und verschweißt werden sollen.
Am besten ist die Stumpfnaht frei von Rissen, Binde- und Wurzelfehlern. Werden Stumpfnähte nicht durchgeschweißt, sind sie deutlich weniger tragfähig.
Kehlnähte hingegen werden nicht durchgeschweißt. Die Qualität der Schweißverbindung einer Kehlnaht lässt sich an der Nahtdicke und Einbrandtriefe erkennen. Kehlnähte kommen bei T-Stößen zum Einsatz. Hierbei kann man zwischen DHV (K)-Naht, DHY-Naht, sowie Kehlnaht und doppelter Kehlnaht wählen.
Kehlnähte unterscheidet man wiederum in: Halsnähte, Flankennähte, Stirnnähte, Ecknähte und Stegnähte. Hierfür werden wir zeitnah einen eigenen Beitrag verfassen.
Schweißnähte sollten frei von Einbrandkerben und Endkraterlunkern sein.
Ihnen sind in diesem Text schon einige Abkürzungen begegnet. Hier eine kurze Erklärung.
D= Das D steht für "doppelt". Es handelt sich also um eine doppelte Naht. beim Schweißen bedeutet das, dass jeweils eine Naht von beiden Seiten geschweißt wird. Hierbei kann durchgeschweißt, also regelrecht Schweißnaht in Schweißnaht gearbeitet werden. Alternativ wird nicht durchgeschweißt. Beispielsweise bei der DY-Naht.
H= Das H steht für "halb" oder "halbiert". Eine halbe Naht wird nur an einer Seite, also halb, angeschleift. Die andere Seite bleibt gerade. Eine Halbnaht kann durchgeschweißt werden, z.B. eine HV-Naht. Alternatov wird sie nicht durchgeschweißt, z.B. eine Y-Naht.
DH= Kombiniert man die beiden bereits erklären Abkürzungen erhält man eine "doppel-halb"-Naht. Diese wird nicht durchgeschweißt. Beispielsweise bei der DY-Naht.















